Ruhrnachrichten 31.10.2005:

Malerei ist Kommunikation

Höhlenbilder und Sprachkunst im Luisenhof

Männer mit Speeren bewaffnet jagen Stiere, Büffel und andere wilde Tiere. Es ist altsteinzeitliche Geschichte, die der Künstler Oliver Wrobel in seinen Bildern zeigt. In warmen Erdtönen sind seine Kunstwerke der Cave-Art-Serie "Der Ursprung der Kreativität" seit Freitag, 26.August, im Luisenhof in der Innenstadt ausgestellt.

Mit einem Gemisch aus Strukturpaste und Saharasand schaffte der Künstler einen ungleichmässigen Untergrund für die phantasievollen Bilder im Stil der Höhlenmalerei. Seine Bilder zeigen sowohl authentische Motive altstein- zeitlicher Malerei sowie eigene Motive, die er in steinzeit- licher Manier umgesetzt hat. Im zweiten Ausstellungsraum zeigt Sinikka Airaksinen-Rade ihre Arbeit. Kohle und Tusche bilden die Basis ihrer Bilder. Dynamische und ruhige Linien wechseln sich in ihren Bildern ab, die oft Körper und Bewegung erahnen lassen. Manchmal entwickelt die gebürtige Finnin ihre Bilder mit Aquarellfarben weiter.

Im hinteren Ausstellungsraum sind die Skulpturen der Galerieinhaberin Claudia Seidel "zu Hause", wie sie es selbst nennt. Die dynamischen Bronzefiguren erzählen "Über die Leichtigkeit zeitloser Körper" und füllen den gesamten Raum mit Dynamik und Ruhe.

Unter freiem Himmel setzte Klaus Hausmann zur Vernissage die letzten Pinselstriche an dem Wandgemälde im Innenhof. Gehörnte Fantasietiere bewegen sich durch eine Landschaft, die ebenfalls an eine Höhlenmalerei erinnert. Drei Tage nahm das wetterfeste Kunstwerk in Anspruch.

"Die Besucher sollen die Kunst hautnah erleben und sehen, wie solch ein Bild entsteht" kommentiert Galerieinhaberin Claudia Seidel die entstandene Höhlenmalerei. Gleichzeitig steht das Gemälde als älteste Kommunikationsform sinnbildlich für "Sprachkunst", die im September startende Sprachschule. Hier bietet Claudia Seidel Sprachkurse an, in denen Sprache in Verbindung mit Kunst vermittelt wird.

Ines Grunow

 

Pressestimmen

Hier finden Sie einige Artikel aus verschiedenen Zeitungen, in denen �ber mich berichtet wurde. Die Beitr�ge sind absteigend sortiert, der oberste ist der aktuellste.

Malerei ist Kommunikation

Höhlenbilder und Sprachkunst im Luisenhof
Männer mit Speeren bewaffnet jagen Stiere, Büffel und andere wilde Tiere. Es ist altsteinzeitliche Geschichte, die der Künstler Oliver Wrobel in seinen Bildern zeigt. In warmen Erdtönen sind seine Kunstwerke der Cave-Art-Serie "Der Ursprung der Kreativität" seit Freitag, 26.August, im Luisenhof in der Innenstadt ausgestellt.
Stiftung Kinderzentrum Ruhrgebiet:

Benefiz-Kunstversteigerung "Farbe bekennen"

Bochum/Ruhrgebiet, 7. November 2004. "Ich bin überwältigt!" So kommentierte Stiftungsgeschäftsführerin Iris von der Lippe den Riesenerfolg der Benefiz-Kunstauktion "Farbe bekennen", zu der die Stiftung am Sonntag, 7. November, ins "Stanzwerk" eingeladen hatte.

Stiepeler Bote, Nr 101 August 2004

"Nachempfundene Höhlenmalerei ist eine Spezialität des jungen Künstlers, der vor kurzem sein Atelier in Stiepel eröffnet hat."

Dr. Jirí Necas, Mai 2003

Aus der Eröffnungsrede der Ausstellung "Kunst und Arbeit" in Bonn:
"Beim näheren Betrachten Wrobels Bilder werden Sie wahrnehmen, dass die Farbigkeit, die Linienführung und sogar die Haptizität der rauen Oberfläche der Leinwand Sie an die Höhlenmalerei erinnert."

www.subtexte.de, 2000

"Das Pferd ist eine Maschine ist ein Pferd. [...] Zum Teil wurden die Objekte im Rahmen von Performances auf offener Straße inmitten drängender Zuschauermassen gestaltet. Der Bonner Künstler und Airbrusher Oliver Wrobel hat seine Aufgabe natürlich mit der Spritzpistole erledigt und ein 'mechanisches Pferd' geschaffen."

Bonner Universitäts Nachrichten , Juni 2000

"Das fahrende Gehirn: Die Auftaktveranstaltungen zur "Dekade des menschlichen Gehirns" fanden mit einer Gala in der "Kunst- und Ausstellungshalle" ihren krönenden Abschluß [...] Gestaltet hatte das fahrende Gehirn der Bonner Airbrusher Oliver Wrobel."

Bildzeitung Bonn, 2000

"Atlantis taucht wieder auf. Vom Kult-Kino zur Disco: Das Atlantis in der Kesselgasse lebt wieder. [...] Das Besondere am Atlantis: Sämtliche Wände sind aufwändig vom Airbrush-Künstler Oliver Wrobel gestaltet."

General-Anzeiger Bonn, 04.01.1999

"Gestochen scharfe Bilder in Farbe oder auch in Schwarz-Weiß. [...] Gut besucht und gefragt sind die Kurse, die Wrobel in seinem Atelier, aber auch bei der Volkshochschule in Königswinter anbietet. [...] Seit 1996 hat Wrobel seine Kunst in regelmäßigen Abständen in Ausstellungen präsentiert."

Kölner Stadtanzeiger 16.09.1997

"Die ausgestellten Werke verbinden ausdrucksvolle Farben und eine plakative Linienführung."

Kölner Stadtanzeiger, 12.09.1997

"Airbrush von Oliver Wrobel im Kunst-Güter-Bahnhof [...] Das Publikum war total begeistert. [...] Was bei einem ersten Rundgang durch die Ausstellung auffällt, ist die enorme Plastizität der Bilder. [...] Dabei knüpft Wrobel an surreale Landschaften eines Ives Tanguy an."